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Dr. Ines Hiller - Krankenhaushygiene

 

 

Beratende Krankenhaus-Hygienikerin der BERLIN-KLINIK
Fachärztin für Allgemeinmedizin, Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin

Fachärztin für Hygiene und Fachgutachterin für die Überwachung der hygienischen Aufbereitung von Medizinprodukten
Fachliche Leitung von Sachkundekursen gemäß Medizinprodukte-Betreiberverordnung der Landesärztekammer BB
Beratenden Krankenhaushygienikerin medizinischer Einrichtungen  

 

Krankenhaus Hygiene Qualitätsmanagement

Die Hygienikerin berät die Krankenhausleitung und die Hygienebeauftragte Mitarbeiterin beim Aufbau und der Durchführung des Qualitätsmanagement in der Hygiene und Infektionsprävention einschließlich der hygienischen Aufbereitung (Entsorgung, Reinigung, Desinfektion, Funktionsprüfung, -pflege, Verpackung, Sterilisation und Lagerung) von Medizinprodukten sowie ärztlichen und chirurgischen Instrumenten und Materialien.

 

Kontakt:
Tel.: 030 - 89 33 006

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Die Hygienebeauftragte der BERLIN KLINIK

In der BERLIN-KLINIK ist Krankenhaus Hygiene und damit auch Patientensicherheit oberstes Gebot. Eine ständig fortgebildete und fachlich gesondert qualifizierte Mitarbeiterin ist als Hygienebeauftragte (Frau Arlt) zuständig für die Organisation des kompletten Hygienemanagement was auch die korrekte Lagerung, Aufbereitung und Sterilisation der Medizinprodukte sowie der ärztlichen und chirurgischen Instrumente und Materialien bedeutet. Dazu gehört auch die richtige Verbringung und Entsorgung sensibler Medizinprodukte. Weiterhin die Kontrolle und Optimierung der zu täglichen Abläufen notwendigen Materialien und deren Handhabungen.

 

 

Krankenhaushygiene Berlin

Krankenhaushygiene ist ein wichtiges Thema in der Internationalen ZAHN-KLINIK Berlin Mitte. Wir sind ein kleines KH das sich im Verdachtsfall oder bei Testunwilligkeit auf MRSA auch die Abweisung eines Patienten in eine Spezialklinik vorbehält! Keime, Erreger, Bakterien, Viren – sie kommen überall vor, auch im Krankenhaus. Deshalb sind systematische professionelle Hygienemaßnahmen unerlässlich: Sie sollen Infektionen vorbeugen und umfassen Reinigung, Desinfektion und Sterilisation. Stationäre und ambulante Pflege und Behandlung im Krankenhaus bergen ein Infektionsrisiko für den Patienten. Dieses Risiko soll jedoch so gering wie möglich gehalten werden. Aktuelle Erkenntnisse über die Vermeidung von Infektionen dienen als Grundlage der ergriffenen Hygienemaßnahmen. Besonders wichtig ist die Bekämpfung von Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind, wie zum Beispiel MRSA. Viele Menschen tragen diesen Keim in sich, meist in der Nase oder im Rachen, ohne dass er zu Beschwerden oder Erkrankungen führt. Außerhalb eines Krankenhauses ist der Erreger ungefährlich: Das körpereigene Immunsystem schützt fast immer vor einer Erkrankung. Im Krankenhaus kann der Erreger aber sehr gefährlich werden: Das Immunsystem der Patienten ist geschwächt und Patienten haben Wunden. Tritt nun eine Ansteckung mit MRSA ein, kann die daraus folgende Erkrankung (schwere Entzündungen, Blutvergiftung) nicht mit Antibiotika behandelt werden, da die Bakterien Abwehrmechanismen dagegen entwickelt haben. Für ohnehin geschwächte Patienten kann dies lebensbedrohlich sein. Daraus resultiert die Notwendigkeit, Patienten auf MRSA zu testen und bei Vorhandensein des Erregers zu isolieren. Dies verunsichert viele, deshalb möchten wir Ihnen erklären, was MRSA ist und was bei einem Vorhandensein des Erregers zu tun und zu beachten ist.

 

 

Was ist ein MRSA?

MRSA ist eine Abkürzung und bedeutet „Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus". Hierunter verstehen wir Bakterien, die eine sehr hohe Abwehrkraft gegen bestimmte Antibiotika entwickelt haben. Der normale Staphylococcus aureus ist ein Bakterium, welches wir auf der Haut und Schleimhaut vieler Menschen antreffen. Häufig finden wir es im Nasen-Rachenraum. Viele Menschen sind Träger vom Staphylococcus aureus, ohne dass sie dies bemerken. Unter bestimmten Voraussetzungen können die Bakterien aber auch Entzündungen (Infektionen) hervorrufen, z. B wenn sie in eine Wunde hineingelangen oder wenn das Immunsystem der besiedelten Person geschwächt wird. Eine Infektion mit dem normalen Staphylococcus aureus lässt sich gut mit herkömmlichen Antibiotika behandeln. Der sogenannte MRSA ist gegen die meisten Antibiotika unempfindlich (resistent), ihn kann man nur noch mit wenigen Antibiotika behandeln.

 

 

Wie bekommt man MRSA?

Jeder kann MRSA bekommen. Die Bakterien werden am häufigsten durch Hygienemängel und Handkontakt verbreitet. Meißtens. Häufige Behandlungen mit Antibiotika bzw. bestimmte Risikofaktoren (z. B. chronische Wunden, Katheter, Dialysepflicht, chronische Pflegebedürftigkeit, Aufenthalt im Krankenhaus im letzten Jahr) fördern das Entstehen von MRSA. Der Erreger besitzt eine hohe Widerstandskraft gegenüber Trockenheit und Wärme und ist in der unbelebten Umgebung (Luft, Oberflächen, Inventar, Kleidung) bis zu mehreren Monaten lebensfähig.

 

 

Besiedlung oder Infektion mit MRSA

Was ist der Unterschied? Meistens liegt eine Besiedlung vor. Unter einer Besiedlung versteht man die Anwesenheit von MRSA auf dem Körper und man ist nicht krank. Unter einer MRSA-Infektion versteht man, dass der MRSA eine Person krank macht.

 

 

Behandlung von MRSA

So lange Sie nur eine Besiedlung mit MRSA haben, müssen keine Antibiotika zum Einsatz kommen. Bei einer Besiedlung wird eine Sanierung durchgeführt. Das heißt, durch Anwendung von desinfizierenden Mitteln (Nasensalbe, Gurgellösung, Seife, etc.) entfernen wir den MRSA von Ihrem Körper. Ihr behandelnder Arzt wird eine Antibiotikatherapie nur anordnen, wenn Sie Infektionszeichen entwickeln. Nur bestimmte Antibiotika können bei einer MRSA-Infektion eingesetzt werden.

 

 

Warum muss die Ausbreitung von MRSA verhindert werden?

Eine Person im Krankenhaus hat aus vielen Gründen ein höheres Risiko, eine Infektion zu bekommen, als eine Person im häuslichen Umfeld. Da eine Infektion durch MRSA nicht nur schwierig zu behandeln ist, sondern schwer kranke Patienten auch daran sterben können, muss alles getan werden, um zu verhindern, dass Patienten im Krankenhaus durch MRSA besiedelt werden oder eine Infektion bekommen. Daher testen wir im Krankenhaus bestimmte Patientengruppen mit Risikofaktoren auf MRSA-Besiedlung und verweisen wenn möglich Patienten, bei denen das Bakterium nachgewiesen wurde oder bekannt ist zu einer Fachklinik mit Isolationsstation. Durch präoperatives MRSA-screening vermeiden wir in Verdachtsfällen das Auftreten von MRSA in der Klinik.