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Kiefergelenk ZAHN-KLINIK Berlin

 

 

 

Das Kiefergelenk wird durch Zahnverlust, Bissenkung, schlechte Prothesen und nicht optimal eingestellte Kronen und Brücken unterschiedlichen unphysiologischen ungesunden Belastungsmustern ausgesetzt. Es kommt zu Schonhaltungen einerseits und Fehlbelastungssituationen andererseits. Beides auf Dauer ungesund. Resultierend sind oftmals Spannungszustände im Kiefer - Kopf -  Hals - Schulterbereich, die letztlich zu umfangreichen Symptomen und körperlichen Beschwerden führen können.

 

 

 

Kiefergelenkbeschwerden Berlin

Mandibuläre Dysfunktionen, oder allgemein gesagt, Kiefergelenkbeschwerden, können bei den Betroffenen auch zahlreiche andere Beschwerden auslösen, wie Kopfschmerzen bis hin zur Migräne. Befinden sich die Beschwerden im hinteren Bereich des Kiefergelenks kann es auch zu Schwindelgefühlen, Ohrengeräuschen und sogar zum Tinnitus führen. Auch der Nacken ist davon betroffen. Es können Haltungsschäden, Verspannungen und Schmerzen in Nacken und Halswirbelsäule auftreten. Weit verbreitet ist das sogenannte Costen-Syndrom. Dann werden kombinierte Kieferrelationsbestimmungen und eine Funktionsdiagnostik für gnathologische, kieferorthopädisch-chirurgische und prothetische Kombinationstherapien notwendig. Die Ursachen für die Kiefergelenksbeschwerden sind sehr vielfältig. Zum Beispiel können organische, traumatische oder parafunktionelle Gründe vorliegen. Parafunktionelle Störungen äußern sich vor allem durch Knirschen oder Pressen. Dann muss das "Tor zum Gelenk" geöffnet werden. Dadurch kann dann die Muskulatur wieder auf das Gelenk einwirken. Die einwirkende Kraft kann sich dann in Richtung der bilaminären Zone – also dorsal und/oder dorsokranial – und /oder in Richtung des Gelenkknorpels und des Diskus ausbreiten. In der Berlin Klinik wird die Kiefergelenk-Therapie meist nicht operativ durchgeführt, sondern orthopädisch-funktionell.

 

 

Kiefergelenk Anatomie und Nerven

Zur Gelenkkapsel führen verschiedene Nervenfasern, die vom Nervus auriculotemporalis, dem Nervus mandibularis und dem Nervus trigeminus stammen. Auch ein kleiner Teil der medialen Kapsel wird von Fasern innerviert, welche vom Nervus facialis stammen und als Rami communicantes bezeichnet werden. Dorsal befinden sich die Fasern des N. Temporalis und ventral befinden sich Fasern des N. Massetericus. Im hinteren Teil des Gelenkes, der bilaminären Zone, befinden sich mehr Nerven und Blutgefäße als vorne, sowie lateral mehr als medial. In seinen nicht belasteten Außenrändern ist der Discus articularis gut innerviert. Die Kollagenfasern verlaufen im Discus anteroposterior, so dass die Eintrittsstellen für die Nervenfasern hauptsächlich im vorderen und hinteren Teil vorhanden sind. Die Nervenfasern versorgen das Kieferköpfchen, sowie die Synovialmembran, den Kapselansatz am Köpfchen und den Gelenkknorpel. Im vorderen Teil des Köpfchens sind mehr Fasern vorhanden.

 

 

Kieferrelationsbestimmung Berlin Klinik

Zur Erkennung und Therapie sind manuelle Kieferrelations-Bestimmungen und die instrumentelle Kieferrelations-Bestimmung mit oder ohne software- bzw. computergestützte Kiefer-Bestimmungsverfahren mit systematischer Funktionsdiagnostik bis hin zur Neugestaltung der Bisssituation durch zahnärztlich-chirurgische oder kieferorthopädische Therapien oder auch eine Osteopathie notwendig. Zur Diagnostik der Cranio-Mandibulären Dysfunktion vertraut die Berlin Klinik je nach Notwendigkeit auf manuelle, sowie auf instrumentelle und computergestützte Kieferrelations-Bestimmungsverfahren. Die grundsätzliche Basisdiagnostik wird bei der Durchführung der manuellen Kieferrelations-Bestimmung und der Erhebung der Daten nach den Richtlinien der "Deutschen Gesellschaft für Zahn- Mund und Kieferheilkunde" genutzt. Erst wenn diese Daten ausgewertet wurden, werden computergestützte Verfahren herangezogen.

 

 

Kiefergelenksdiagnostik

Damit wir Ihre Kiefergelenke wieder in eine optimale Position bringen können und sie dauerhaft vor Fehlbelastungen schützen können, nutzen wir in der Berlin Klinik Zahnklinik Mitte auch computergestützte Funktionsdiagnostik. Mit der computergestützten Untersuchungs- und Aufzeichnungstechnik können wir infraorale und extraorale elektronische Vermessungen der Lagebeziehungen Ihrer Kiefer zueinander vornehmen und können so die Lage der Kiefergelenke im Schädel bestimmen. Dank der computergestützten, elektronischen Laser- und Sensortechnik können wir eindeutige Diagnosen erstellen und Krankheitsursachen ausfindig machen, um eine geeignete Therapie zu entwickeln.

 

 

Kiefergelenksprobleme Berlin

Sind bereits funktionelle Probleme im Kiefer vorhanden, wie zum Beispiel Geräusche, Kopfschmerzen oder Zähneknirschen, können wir Zahn-Höcker-konservierend oder prothetisch mit Hilfe von Onlays oder sogar ganze Zähne und Zahnreihen kieferorthopädisch, implantologisch oder gnathologisch versetzen. Dann greifen die Zahnreihen wieder genau ineinander, wodurch schmerzlose und reibungslose Kau- und Gleitbewegungen ermöglicht werden.

 

 

Zahnklinik Mitte www.zahn-klinik.de Internationale Zahnklinik Berlin Deutschland  CMD Cranio Mandibuläre Dysfunktion Kiefergelenk Kiefergelenksbeschwerden Kiefergelenksdiagnostik FunktionsdiagnostikAnatomie des Kiefergelenks

1. Kiefergelenksgrube am Schädel /Fossa 
2. Schmierscheibe / Diskus
3. Kiefergelenkskopf / Kondylus
4. Kiefergelenkshöckerchen / Tuberculum
5. Kiefergelenksmuskulatur
6. Der knöcherne Gehörgang

 

 

 

 

 

 

Kiefergelenk und Gnathologie

Zu den gnathologischen und rehabilitativen Behandlungskonzepten gehören in der Regel konservierende, prothetische und eventuell auch kieferorthopädisch-chirurgische Kombinationstherapien. Dafür sind jedoch zahnärztliche und zahntechnische Erfahrungen von Nöten. Auch muss dafür eine exakte Funktionsdiagnostik und eine Funktionsanalyse durchgeführt werden. Diese werden in der Berlin Klinik Zahnklinik Mitte nach den Richtlinien der DGZMK routinemäßig durchgeführt.

 

 

www.zahn-klinik.de Internationale Zahnklinik Berlin Deutschland Zahnklinik Mitte CMD Cranio Mandibuläre Dysfunktion Kiefergelenk Kiefergelenksbeschwerden Kiefergelenksdiagnostik FunktionsdiagnostikAnatomie und funktionelle Beschreibung der Kiefergelenke

Die funktionellen Bewegungen des Unterkiefers werden als Kombinationsbewegungen bezeichnet. Unser Gehirn kennt weder die Bewegungsebene noch die Muskeln – es ist hier nur wichtig, dass die Aufgabe erfüllt wird. Dennoch kann man die Bewegungsmöglichkeiten in Ebenen aufteilen. Bei der Sagittalebene: Kieferöffnung oder Abduktion und Kieferschluss oder Abduktion. Bei der Horizontalebene: Protrusion (Dabei schiebt sich der Unterkiefer aus der Ruheposition nach vorne), Retraktion (Unterkiefer schiebt sich von der Protrusionsebene zurück in die Ruheposition), Retrusion (Der Unterkiefer schiebt sich nach hinten aus der der Ruheposition) und die Protraktion (Der Unterkiefer schiebt sich nach vorne aus der Retrusionsposition und zurück zur Ruheposition), Mediotrusion der einen Seite mit der Laterotrusion der anderen Seite (Der Unterkiefer schiebt sich auf der einen Seite nach vorne innen und auf der anderen Seiten nach hinten außen). Die seitlichen Bewegungen sind nur auf einer Bewegungsseite relativ konstant. Um das zu überprüfen kann man den Zeige- und Mittelfinger vor das Ohr legen und den Unterkiefer nach links und nach rechts bewegen. Das andere Köpfchen ist hier nicht gut spürbar. Die Mediotrusionsbewegungen und Laterotraktionsbewegungen finden auf der spürbaren Seite statt. Die Bewegungen zeigen klare Übereinstimmungen, auch wenn sie bei jedem Menschen individuell sind. Anders sieht es auf der Seite aus, wo wir die Bewegungen nicht gut spüren können. Hier vollzieht das Kieferköpfchen eine Laterotrusionsbewegung und eine Mediotraktionsbewegung. Bei der Laterotrusionsbewegung rotiert das Köpfchen um eine vertikale Achse. Gleichzeitig können Translationsbewegungen nach vorne, hinten innen und außen stattfinden. Je mehr also ein Patient mit den Zähnen knirscht, desto stärker ist die Tendenz den Unterkiefer dabei auf der Laterotrusionsseite nach außen und hinten zu bewegen. Die Bewegungen des Kiefers werden von den Mundbodenmuskeln durchgeführt. Die Kieferschließbewegungen werden von den Kieferschließern, die rückwärtige Bewegung von den Mundbodenmuskeln und der Pars posterior des M. Temporalis und die Vorwärtsbewegungen vom unteren Bauch des M. Pterygoideus durchgeführt.

 

 

Gegebenenfalls zieht die Zahnklinik spezialisierte Osteopathen, Physiotherapeuten, Shiatsu- oder Gyrokinesis-Therapeuten zur Optimierung der Ergebnisse der Therapie hinzu.