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Zahnarztangst Angstpatient Zahnklinik

 

 

 

Sie kommen als Patient - Patient kommt vom lateinischen "patior" und das bedeutet: leiden! Oft ist der erste Schritt der schwerste und mit unangenehmen Vorstellungen und negativen Erinnerungen belastet. Wir wollen Sie abholen und begleiten, so das Sie sich gut aufgehoben und sicher fühlen.

 

 

  

 

 

Angstpatient Berlin

Ist die Angst vor dem Zahnarzt, also die Zahnarztphobie, eine Krankheit? Laut ICD 10, 40.2 Ja. Nach dieser Definition wird die Zahnarztphobie als Angsterkrankung gehandhabt. Der Patient verliert bei dieser Erkrankung mehr oder weniger die Kontrolle über sein rational gesteuertes Handeln. Symptome sind unter anderem eine Steigerung der Pulsfrequenz, der Verlust der motorischen Geschicklichkeit und der rationalen Denkfähigkeit. Auch die Kontrolle über Darm- und Blasenfunktion kann verloren gehen. Es laufen messbare biochemische Vorgänge im Körper ab. Allgemein gesagt, geht der Patient in einen Zustand über, in dem rationale Verhaltensweisen oder Entscheidungen nur noch eingeschränkt möglich sind. Auch Beruhigungsmittel können hier nur wenig Abhilfe schaffen. Ein Zahnarztphobiker ist krank und bedarf medizinischer Hilfe. Deshalb ist es besonders wichtig, dass der behandelnde Arzt mit dem Patienten kommuniziert und versucht der Angststörung auf den Grund zu gehen. Damit wird die Zahnbehandlung zu einem schmerzfreien und stressfreien Eingriff, der eine vollständige und nachhaltige Sanierung der Mundsituation ermöglicht.

 

 

Zahnarzt Angstpatient Berlin

Es gibt unterschiedliche Ursachen dafür, dass ein Mensch Angst vor dem Zahnarztbesuch hat. Häufig sind traumatische Erlebnisse oder auch Enttäuschungen dafür verantwortlich. Die Angstpatienten vermeiden den Besuch beim Zahnarzt um jeden Preis. Jedoch ist eine Behandlung irgendwann nicht mehr unumgänglich und darf nicht länger aufgeschoben werden. Dank ausgereifter Methoden ist es heute nicht mehr so schwer wie früher, einem Patienten die Angst vor dem Zahnarztbesuch zu nehmen. Der erste Schritt ist natürlich der Schwierigste und muss vom Patienten selbst gemacht werden: Er muss den Weg in die Berlin-Klinik wagen. Das erste Gespräch findet natürlich in einem neutralen Raum statt, ohne zahnmedizinische Geräte. Hier können Sie in aller Ruhe über ihre Ängste und Erfahrungen reden und es findet natürlich auch keine Behandlung statt. Dieses Gespräch dient lediglich dazu, sich kennenzulernen und hat keinen verpflichtenden Charakter. Erst wenn Sie sich sicher sind, können wir gerne einen zweiten Termin vereinbaren, an dem eine Untersuchung stattfindet.

 

 

Zahnarztphobie und die 3-Termine-Therapie

Die Zeiten, mit denen eine Untersuchung zwangsläufig mit Instrumenten durchgeführt wird, sind vorbei. Denn dank modernster 2D- und 3D-Diagnostik können wir Ihren Mund untersuchen, ohne dass wir dabei mit Spiegeln und Klammern in Ihrem Mund arbeiten. Je nach Ergebnis der Diagnose, besprechen wir dann mit Ihnen das weitere Vorgehen und welche Schritte notwendig sind. Aufwendigere Behandlungen können zum Beispiel auch unter Vollnarkose durchgeführt werden, so dass Sie von dem Eingriff gar nichts mitbekommen. Gerade die Vollnarkosesanierung ist für viele Angstpatienten ein ausschlaggebendes Entscheidungskriterium. Die Berlin-Klinik bietet ihren Angstpatienten eine 2-Termin- und eine 3-Termin-Therapie an. Wenn Sie also wollen, kann der Eingriff auch nach der Untersuchung durchgeführt werden, so dass Sie es "hinter sich haben" oder Sie kommen einfach später noch einmal wieder. Nach der Behandlung können Sie entweder nach Hause gehen, oder sich im Ruhebereich unter Aufsicht erholen.

 

 

Was ist ein Spezialist für Zahnartzphobie?

Es gibt einige Punkte die einen Spezialisten für Zahnarztphobie auszeichnen. Natürlich muss er eine hohe emotionale Intelligenz besitzen, kommunikative Fähigkeiten aufweisen und mit dem Patienten kooperieren können. Jedoch sollte man hier nicht allen werbenden “Spezialisten“ vertrauen, denn oftmals handelt es sich hier um skrupellose Geschäftemacher, die nur eine mittelmäßige Qualität abliefern. Besonders die selbsternannten “Zahnarztphobie-Spezialisten“ erkennen es anderen Zahnärzten oftmals nicht an, dass sie einen Patienten mithilfe einen Narkosearztes behandeln können. Verlassen Sie sich lieber auf unser fachkundiges und geschultes Team.
Natürlich gibt es auch die Spezialisten, die nach den eher mäßigen Ergebnissen bei wachen Patienten, sich den schlafenden Angstpatienten zugewandt haben. Hier können umfangreiche Behandlungen durchgeführt werden, die zwar qualitativ gute Ergebnisse liefern, die jedoch maßlos überteuert sind. Am schlimmsten sind jedoch die Spezialisten, welche die Behandlung von Zahnarztphobikern auf ein kaufmännisch-organisatorisches Niveau kommerzialisiert haben.

 

 

 

Die individuellen Möglichkeiten sind vielfältig und  für jedes Problem gibt es eine Lösung! Praxen und Organisationen die mit "Angstpatienten-Behandlung" direkt werben und im internet darauf optimiert sind, sollten Sie sehr kritisch hinterfragen. Denn "Angst" war schon immer ein Faktor mit dem sehr einträgliche Geschäfte gemacht werden.

 

 

 

Risikopatient Berlin Klinik

Wir bieten Ihnen zusammen mit Ihrem Hausarzt, Internisten oder behandelnden Arzt eine maßgeschneiderte Therapie. Unser Team in der Berlin Klinik ist in der Lage jede notwendige Zahnbehandlung auch bei Risikopatienten durchzuführen. Diese kann stationär oder ambulant erfolgen, wahlweise mit örtlicher Betäubung oder in sanfter TIVA-Vollnarkose. Das benötigt zwar mehr Zeit, ermöglicht aber einen stress- und schmerzfreien Ablauf der Behandlung für unsere Patienten. Wir nehmen uns gerne die Zeit, um mit Ihnen eine intensivere Vorplanung zum Wohl Ihrer Gesundheit vorzunehmen. Und sollte es notwendig sein, wird einer unser Anästhesisten oder Notfallmediziner Sie die gesamte Therapie über begleiten.

 

 

Zahnschmerzen machen krank. Und der Gedanke daran macht Angst – und krank!

Das internationale Krankenhaus Berlin Klinik Zahnklinik Mitte hat sich auf die Behandlung von Angstpatienten spezialisiert. Im folgenden Artikel erfahren Sie mehr über den Zusammenhang von Zahnschmerzen, Gehirnfunktionen und der daraus resultierenden, wenig greifbaren Angst. Es handelt sich hierbei um einen Teufelskreis. Denn Zahnerkrankung und die Angst vor dem Zahnarzt drehen sich immer weiter. Dadurch steigert sich der Druck auf die Psyche. Die Krankheit schreitet weiter fort und die Angst vor dem irgendwann unvermeidlich werdenden Arztbesuch steigert sich ins Unermessliche.

 

 

Es ist bekannt, dass kranke Zähne den ganzen Körper krank machen können. Aber wie sieht es mit den Schmerzen aus? Machen auch diese den Körper krank? Angst entsteht aus negativen Erlebnissen und den tatsächlichen Zahnerkrankungen. Wir haben in der Berlin Klinik spezielle Arbeitsvorschriften für den Umgang mit Angstpatienten. Aus langjähriger Erfahrung haben wir den Umgang mit diesen Patienten praxistauglich gemacht. Bevor man mit der Behandlung beginnen kann ist viel Zeit notwendig, um dem Angstpatienten von seiner Phobie zu befreien, oder sie zumindest soweit abzumildern, dass eine Untersuchung möglich wird. Das kann nur mit viel Hinwendung zu dem Patienten geschehen. Die kommt bei gewöhnlichen Arzt-Patienten-Begegnungen immer zu kurz. Denn dafür bekommt der Zahnarzt in der Regel kein Geld. Der Zahnarzt, der einen Angstpatienten behandeln will, braucht neben seiner fachlichen Qualifikation natürlich emotionales Einfühlungsvermögen, um vom Patienten einen Vertrauensvorschuss zu bekommen. Denn dieser bewirkt einen Riesenschritt, indem sich der Patient dem Arzt anvertraut.

 

 

Deshalb gibt es in der Berlin Klinik Zahnklinik Berlin Mitte die Eins-zu-Eins-Betreuungssituation. Das heißt, ein Arzt pro Patient. Auch gibt es pro Patient eine Pflegekraft. Dass wir keinen Zeitdruck auf den Patienten ausüben und schon im Vorfeld gegen die Zahnarztphobie vorgehen, hilft uns täglich dabei, jedem Angstpatienten gerecht zu werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Zahnärzten nehmen wir uns einfach die Zeit, mit Ihnen in Ruhe und in stressfreier Atmosphäre ein passendes Therapiekonzept zu erarbeiten. Oft entschließen sich unsere Patienten zu unserer “Schlafen-Aufwachen-Fertig“-Implantat-Therapie. In nur einer einzigen Behandlung unter Vollnarkose können wir sie von jahrelangen Schmerzen und Sorgen befreien. Diskussionen über Ursachen gehören der Vergangenheit an. Sie können unsere Berlin Klinik mit einem strahlenden Lächeln verlassen. Dafür ist unser qualifiziertes Team verantwortlich, welches jahrelange Erfahrung aufweisen kann. Wir haben die Kompetenz und führen solche Sanierungen in Vollnarkose bereits seit Jahren erfolgreich durch. Unser Team aus implantologisch und ästhetisch erfahrenen Ärzten, spezialisierten Chirurgen und einfühlsamen Narkoseärzten hilft Ihnen auch nach der Behandlung mit Zahn-Prophylaxe und Kontrollen dabei, ihre neuen Zähne zu pflegen und zu erhalten.

 

 

Auch wenn man gerade keine Zahnschmerzen hat, ist allein der Gedanke daran schon unangenehm. Wahrscheinlich hatten vor kurzem auch Wissenschaftler ähnliche Gedankengänge, denn in der Vergangenheit wusste man überraschend wenig über Zahnschmerzen. Das hat sich in letzter Zeit geändert und man ist dem Schmerz auf den Grund gegangen. Dabei haben andere Forscher, die sich mit dem Schmerz im Allgemeinen beschäftigen gute Vorarbeit geleistet. So weiß man heute mittlerweile recht genau, welche Areale im Gehirn für die Schmerzverarbeitung zuständig sind. Die Wissenschaftler haben das beteiligte Netzwerk mit den Namen “Schmerzmatrix“ getauft. Es besteht aus den sogenannten sensomotorischen Arealen, die die schmerzenden Körperteile repräsentieren. Auch der Thalamus ist daran beteiligt. Er entscheidet, welche Sinnesinformationen wichtig genug sind, um durchgelassen und verarbeitet zu werden. Ebenso ist das Kleinhirn beteiligt. Dieses steuert in der Regel unsere Reflexe und die Motorik. Ein Zusammenspiel dieser Hirnareale sorgt dafür, dass wir den Schmerz im Körper lokalisieren und angemessen darauf reagieren können.

 

 

Des Weiteren sind auch Teile des limbischen Systems beteiligt. Sie sind in der Regel für die Entstehung von Emotionen zuständig. Im vorderen Teil des Gehirns, dem Gyrus cinguli und in der vorderen Insel werden Gefühle verarbeitet. Dabei kommt der Insel eine besondere Rolle zu: Sie nimmt Schmerz wahr und verarbeitet ihn. In einer Studie, die den Zahnschmerz untersucht haben Forscher aus der Schweiz getestet, ob die Insel auch an Änderungen im Stoffwechsel des Gehirns beteiligt ist. Dazu wurden die Probanden mit der "H-Magnetic Resonance Spectroscopy" untersucht. Damit lässt sich die Konzentration bestimmter Botenstoffe wie Glutamat im Gehirn messen. Die Zähne der Teilnehmer wurden elektrisch stimuliert, was für diese durchaus schmerzhaft war. Danach wurden die Teilnehmer befragt, wie stark der Schmerz bei dem Stromreiz war. Tatsächlich passte sich der Stoffwechsel sofort dem Schmerzreiz an. Die Konzentration von Glutamat schoss in die Höhe, sobald der Strom an die Zähne angelegt wurde. Je höher der Anstieg war, desto intensiver waren für die Probanden die Schmerzen. Sobald der Schmerzreiz nachließ, sank auch die Konzentration der Neurotransmitter. Arbeitet die Insel gut, wird der Schmerz schnell erkannt und tut dementsprechend auch nicht mehr so weh.

 

 

So gut das Gehirn auch Schmerzen lokalisieren kann, bei der Bestimmung an welchem Zahn der Schmerz auftritt versagt es dennoch. Denn es muss erst lernen, wie sich Berührungen oder Schmerzen an bestimmten Körperteilen anfühlen. Erst dadurch kann eine genaue Schmerzlandkarte entworfen werden. Schmerzt der Arm, kann das Gehirn dies schnell lokalisieren, da wir dort wissen, wie sich Schmerzen anfühlen. Bei den Zähnen ist dies anders, denn sie machen sich nur dann bemerkbar, wenn sie schmerzen. Das konnten auch Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg nun in einem Experiment zeigen. Auch sie leiteten Stromimpulse in die Zähne. Jedoch an mehreren Zähnen im Ober- und Unterkiefer. Hier reagierte das Gehirn auf die gleiche Weise, egal ob die der Strom in den Ober- oder Unterkiefer gelenkt war. Die Trennung der Schmerzimpulse gehen anscheinend auf dem Weg ins Gehirn verloren. Wer also beim nächsten Zahnarztbesuch nicht weiß, welcher Zahn nun genau weh tut, braucht sich keine Gedanken machen, denn das Gehirn kann dies schlichtweg nicht genau bestimmen.

 

 

Bei allen anderen Körperregionen nehmen wir den Schmerz zweigeteilt wahr. Wir lokalisieren den Schmerz und bewerten diesen dann emotional. Forscher an der Universität Zürich haben das untersucht. Der Neuropsychologe Mike Brügger und sein Team haben dabei mit einem funktionalen Magnetresonanztomografen in das Gehirn geschaut. Dort wo die Durchblutung zunahm, wurde gerade Schmerz verarbeitet. Auch hier mussten die Probanden Schmerzreize an verschiedenen Zähnen über sich ergehen lassen. Anfangs zeigten sich alle Hirnareale aktiv, die auch bei der Schmerzverarbeitung bei anderen Körperregionen beteiligt waren. Die bekannte Schmerzmatrix leuchtete auf. Auch konnte die zweigeteilte Schmerzwahrnehmung nachgewiesen werden. Interessant war jedoch, dass sich auch das Angstzentrum, die Amygdala, einschaltete. Es war während der gesamten Untersuchung bei den Probanden aktiv. Auch bei anderen Schmerzuntersuchungen war die Amygdala aktiv, jedoch nicht durchgängig. Die Forscher vermuten, dass die stärkere Aktivierung der Amygdala und die daraus resultierende Angst spezifisch für den Zahnschmerz sind. Zahnschmerzen würden damit also automatisch Angst auslösen. Allerdings ist noch unklar, warum wir gerade bei den Zähnen so überempfindlich sind. Zahnärzte kennen dieses Phänomen zur Genüge. Sie haben teilweise schon besondere Sprechstunden für diese Patienten eingerichtet, was die Behandlung der vorher Schmerzgeplagten erleichtert, damit sie erleichtert nach Hause gehen und auch wiederkommen.